Das Verbreitungsgebiet der Tabascoschildkröte erstreckt sich über Mexiko (speziell Veracruz, Tabasco, Campeche, Chiapas, Quintana Roo, Nord-Oaxaca bis Yucatan-Halbinsel), Belize und die atlantischen Seiten von Guatemala und Honduras.
Der Rückenpanzer (Carapax) ist gelb bis bräunlich, der Bauchpanzer (Plastron) heller und hinten gekerbt. Beide sind durch eine breite Brücke miteinander verbunden, die als besonderes Merkmal vier Zwischenschilder (Inframarginale) besitzt.
Der Hals ist bräunlich bis olivfarben.
Die großen Gliedmaßen besitzen starke Schwimmhäute.
Bei Schlüpflingen hat der Carapax einen Mittelkiel und ist am hinteren Rand gesägt. Das verschwindet mit zunehmendem Alter. Das Plastron ist weiß bis hellgelb. Sie besitzen einen olivfarbenen Kopf mit gelblichen Orbitalstreifen.
Sie erreichen eine Größe von 40 bis 65 cm.
Größere Flüsse und Seen, seltener auch in kleineren Gewässern.
Die überwiegend nachtaktiven Schildkröten leben am Grund der Flüsse und kommen, außer zur Eiablage, kaum an Land.
Die Weibchen legen in Wassernähe bis zu 2 Gelege pro Saison ab. Diese enthalten 6 bis 20 hartschalige Eier, welche 57 bis 70 mm lang und 30 bis 34 mm breit sind.
Die Tabascoschildkröte wird nur selten in Gefangenschaft gehalten. Für ihre Unterbringung benötigt man entsprechend große Aquarien mit großzügigem Landteil als Eiablageplatz.
Die Tiere ernähren sich von Sumpf- und Wasserpflanzen, sowie von heruntergefallenen Blättern und Früchten.
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